Rehabilitationssport in der Krebsnachsorge

Der Rehabilitationssport in der Krebsnachsorge richtet sich ausschließlich Menschen mit einem austherapierten onkologischen Erkrankungshintergrund, hierzu gehören beispielsweise Patientinnen nach einer MammCa.

Unter qualifizierter Betreuung können Sie in der Regel über einen Zeitraum von 2 Jahren Ihren Gesundheitszustand in ca. 50 Übungseinheiten (á 45 min) aktiv verbessern bzw. einer Verschlechterung entgegenwirken.

Der Rehabilitationssport in der Krebsnachsorge beinhaltet verschiedene sporttherapeutische Komponenten u.a.:

  • funktionelles ganzheitliches Training in einer Sportgruppe (bis zu 15 TN) unter qualifizierter Betreuung
  • spezifisches Gymnastiktraining zur Verbesserung der Beweglichkeit und Mobilität
  • Entspannungstraining wie Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training

Auf der Basis einer ärztlichen Verordnung wird die Wiederherstellung der körperlichen Leistungsfähigkeit bzw. Linderung körperlicher Beschwerden verfolgt.

Sporttherapeutische Ziele in der Krebsnachsorge:

  • Verbesserung des individuellen Konstitution
  • Verbesserung der Alltagsbewältigung
  • Stärkung des Vertrauens in die eigene Leistungsfähigkeit und des Selbstbewusstseins
  • Förderung der individuellen Lebensqualität und Wohlbefindens
  • Minderung von fatiguebedingten Symptomen

Den Rehabilitationssport in der Krebsnachsorge kann jeder Haus-/ Facharzt in Form einer ärztlichen Verordnung (Muster 56) ausstellen, sie ist frei von der Budgetierung/Heilmittelrichtgröße.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach!